Impfungen Ihres Hundes verfolgen: Ein vollständiger Leitfaden
Die Einhaltung des Impfplans Ihres Hundes ist eine der wichtigsten Aufgaben als Haustierbesitzer. Verpasste oder verspätete Impfungen können Ihren Hund anfällig für schwere – und manchmal tödliche – Krankheiten machen. Dieser Leitfaden deckt alles ab, was Sie wissen müssen, um Hundeimpfungen effektiv zu verfolgen.
Warum Impfverfolgung wichtig ist
Impfstoffe schützen Ihren Hund vor Krankheiten wie Tollwut, Staupe, Parvovirose und Hepatitis. Aber der Schutz hält nicht ewig – die meisten Impfstoffe erfordern Auffrischungen in einem bestimmten Rhythmus. Ohne ordnungsgemäße Verfolgung:
- Könnten Sie ein Zeitfenster für eine Auffrischung verpassen und Ihren Hund ungeschützt lassen
- Haben Sie keine Unterlagen parat, wenn Sie das Tier in eine Pension geben, verreisen oder einen neuen Tierarzt aufsuchen
- Könnten Sie versehentlich zu viel impfen, was eigene Risiken birgt
Kernimpfstoffe (Core-Impfstoffe), die jeder Hund braucht
Diese werden für alle Hunde als unerlässlich erachtet, unabhängig von ihrem Lebensstil:
| Impfstoff | Erste Dosis | Auffrischungen |
|---|---|---|
| Tollwut | 12-16 Wochen | Alle 1-3 Jahre (variiert je nach Gesetz) |
| Staupe (SHPP / DHPP) | 6-8 Wochen | 3 Dosen im Abstand von 3-4 Wochen, danach alle 1-3 Jahre |
| Parvovirose | 6-8 Wochen | In der SHPP-Serie enthalten |
| Hepatitis Contagiosa Canis | 6-8 Wochen | In der SHPP-Serie enthalten |
Wahlimpfstoffe (Non-Core-Impfstoffe)
Ihr Tierarzt kann diese basierend auf dem Expositionsrisiko Ihres Hundes empfehlen:
- Bordetella (Zwingerhusten) – Erforderlich für Pensionen, Hundekitas oder Pflegesalons. Jährlich oder alle 6 Monate.
- Leptospirose – Empfohlen, wenn Ihr Hund in natürlichen Gewässern schwimmt oder in ländlichen Gebieten lebt. Jährlich.
- Hundeinfluenza – Nimmt an Häufigkeit zu. Zwei initiale Dosen, dann jährlich.
- Borreliose – Wenn Sie in Gebieten mit hohem Zeckenaufkommen leben. Jährlich.
Impfplan für Welpen
Welpen benötigen in ihrem ersten Jahr eine Serie von Impfungen:
- 6-8 Wochen: Erste SHPP
- 10-12 Wochen: Zweite SHPP, Bordetella, Leptospirose (falls empfohlen)
- 14-16 Wochen: Dritte SHPP, Tollwut
- 12-16 Monate: SHPP-Auffrischung, Tollwut-Auffrischung
Nach der Welpenserie wechseln die meisten Kernimpfstoffe je nach Impfstofftyp und Empfehlung Ihres Tierarztes auf einen 1- bis 3-Jahres-Rhythmus.
So behalten Sie den Überblick: Digital vs. Papier
Papierunterlagen
Der traditionelle Ansatz – Ihr Tierarzt gibt Ihnen einen Impfpass mit. Probleme:
- Leicht zu verlieren oder zu beschädigen
- Schwer mit anderen Familienmitgliedern oder Betreuern zu teilen
- Keine Erinnerungen – Sie müssen selbst daran denken
- Kann keine Berichte für Hundepensionen erstellen
Excel-Tabellen
Besser als Papier, aber immer noch manuell. Sie müssen daran denken, sie zu aktualisieren und Ihre eigenen Erinnerungen einzurichten.
Spezielle Haustier-Gesundheits-Apps
Die beste Option. Eine gute Impf-Tracker-App wie PokiPaw bietet:
- Speicherung der kompletten Impfhistorie an einem Ort
- Automatische Erinnerungen vor jeder fälligen Impfung
- Visueller Kalender, damit Sie Ihren Zeitplan auf einen Blick sehen
- Teilen der Unterlagen mit der Familie, damit jeder Bescheid weiß
- Erstellung von Berichten für Pensionen, Reisen oder neue Tierarztbesuche
- Geräteübergreifendes Arbeiten – Zugriff auf Daten vom Handy, Tablet oder Computer
Haben Sie auch Katzen? Schauen Sie sich unseren Katzen-Impfplan-Leitfaden an.
Einrichten Ihres Impf-Trackers
So starten Sie mit der digitalen Impfverfolgung:
- Vorhandene Unterlagen sammeln – Tragen Sie alle Papierunterlagen von Ihrem Tierarzt zusammen, einschließlich Daten und Impfstofftypen
- Historische Daten eingeben – Protokollieren Sie alle vergangenen Impfungen mit dem genauen Datum
- Erinnerungen einrichten – Aktivieren Sie Benachrichtigungen, damit Sie vor fälligen Impfungen gewarnt werden
- Infos Ihres Tierarztes hinzufügen – Speichern Sie die Kontaktdaten Ihres Tierarztes, um Termine einfach planen zu können
- Mit der Familie teilen – Wenn andere bei der Tierpflege helfen, stellen Sie sicher, dass auch sie Zugriff haben
Was Sie bei jeder Impfung notieren sollten
Protokollieren Sie für jeden Impfeintrag:
- Name des Impfstoffs (z. B. SHPP, Tollwut)
- Datum der Verabreichung
- Nächstes Fälligkeitsdatum
- Name des Tierarztes/der Klinik
- Chargennummer (falls angegeben – nützlich zur Verfolgung von Nebenwirkungen)
- Festgestellte Reaktionen
Anzeichen einer Impfreaktion
Obwohl selten, können Reaktionen auftreten. Achten Sie innerhalb von 24-48 Stunden auf:
- Leichte Lethargie oder reduzierter Appetit (normal, klingt nach 1-2 Tagen ab)
- Schwellung an der Einstichstelle
- Leichtes Fieber
- Suchen Sie sofort einen Tierarzt auf bei: Gesichtsschwellungen, Atembeschwerden, anhaltendem Erbrechen, Kollaps
Das Protokollieren von Reaktionen in den Gesundheitsdaten hilft Ihrem Tierarzt, fundierte Entscheidungen über zukünftige Impfungen zu treffen.
Reisen mit Ihrem Hund
Wenn Sie mit Ihrem Hund verreisen – insbesondere international – werden Impfnachweise entscheidend. Die meisten Länder verlangen:
- Aktuelles Tollwut-Impfzertifikat
- Nachweis der SHPP-Impfung
- Manchmal einen Titer-Test (Bluttest zum Nachweis der Immunität)
Eine digitale Akte macht es einfach, Unterlagen bei Bedarf sofort vorzuzeigen.
Fazit
Impfverfolgung muss nicht kompliziert sein. Ein digitaler Tracker macht Schluss mit dem Rätselraten, stellt sicher, dass Sie nie eine Auffrischung verpassen, und hält Ihre Unterlagen jederzeit griffbereit.
Mehr dazu, warum der Wechsel zum Digitalen sinnvoll ist, erfahren Sie in unserem Artikel Warum jeder Tierbesitzer einen digitalen Impfpass braucht.
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